Heigl-Preis 2025 für
PD Dr. Sebastian Euler verliehen

Heigl-Preis 2025 für PD Dr. Sebastian Euler verliehen

Preisverleihung Heigl-Preis 2025
Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Guido Reifenberger (Vorstand GFFU und Kuratorium Heigl-Stiftung), Prof. Dr. Ulrike Dinger-Ehrenthal (Vorsitzende Kuratorium Heigl-Stiftung), PD Dr. Sebastian Euler (Preisträger), Eduard H. Dörrenberg (Ehrenpräsident der GFFU) sowie Dr. Martin Rothfuchs (Mitglied des Vorstands der GFFU).
Preisträger 2025 auf der Treppe
Auf der Treppe des Industrie-Clubs (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ulrike Dinger-Ehrenthal (Heigl-Stiftung), GFFU-Ehrenpräsident Eduard H. Dörrenberg, Preisträger PD Dr. Sebastian Euler, Dr. Martin Rothfuchs (GFFU) sowie Prof. Dr. Guido Reifenberger (GFFU / Heigl-Stiftung). Fotos: Antje Kurz-Möller / GFFU).

Auszeichnung für wegweisende Forschung zur Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen

Im festlichen Rahmen des Industrie-Club Düsseldorf verlieh das Kuratorium der Heigl-Stiftung am 8. Juli 2026 den mit 10.000 Euro dotierten Heigl-Preis 2025 an Privatdozent Dr. Sebastian Euler vom Universitätsspital Zürich. Die Auszeichnung würdigt seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Bedeutung psychodynamischer Konzepte in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen am Beispiel von Mentalisierung und Abwehrmechanismen.

Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr. Guido Reifenberger, Mitglied des Vorstands der GFFU und des Kuratoriums der Heigl-Stiftung, gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrike Dinger-Ehrenthal, Vorsitzende des Kuratoriums der Heigl-Stiftung.


Heigl-Preis für herausragende Psychotherapieforschung

Der Heigl-Preis wird seit 2004 in der Regel jährlich vergeben und zählt mit seiner Dotierung von 10.000 Euro zu den bedeutendsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapieforschung. Gestiftet wurde er von Prof. Annelise Heigl-Evers und Prof. Dr. Franz Seraph Heigl. Ausgezeichnet werden empirische oder konzeptionelle wissenschaftliche Arbeiten, die die Weiterentwicklung der Psychotherapie nachhaltig voranbringen.


Psychotherapie besser verstehen – und wirksamer gestalten

In seinem Festvortrag stellte Dr. Euler die zentralen Erkenntnisse seiner Forschung zur Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen vor. Dabei machte er deutlich, dass die Behandlung dieser Erkrankung eine Weiterentwicklung klassischer Psychotherapieverfahren erfordert. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen psychodynamische Konzepte wie die Mentalisierung – die Fähigkeit, eigene und fremde Gedanken, Gefühle und Absichten besser zu verstehen. Anhand aktueller Forschung und eines konkreten Fallbeispiels zeigte Dr. Euler, welchen Beitrag diese Konzepte zu einer wirksamen Behandlung leisten und warum sie zunehmend auch über die psychodynamische Psychotherapie hinaus Beachtung finden.


Festliche Preisverleihung im Industrie-Club Düsseldorf

Die Preisverleihung fand im Industrie-Club Düsseldorf im Beisein zahlreicher Gäste aus Wissenschaft, Medizin und Stiftungswesen statt. Im Anschluss an die Laudatio präsentierte der Preisträger die wesentlichen Ergebnisse seiner ausgezeichneten Arbeiten und diskutierte deren Bedeutung für die zukünftige psychotherapeutische Versorgung. Ein gemeinsamer Empfang bot anschließend Gelegenheit zum fachlichen Austausch.


Über die Heigl-Stiftung

Die Heigl-Stiftung wurde 1992 von Prof. Annelise Heigl-Evers, der ersten Lehrstuhlinhaberin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsklinik Düsseldorf, und ihrem Ehemann Prof. Dr. Franz Seraph Heigl gegründet. Ziel der Stiftung ist die Förderung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Psychotherapieforschung. Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) verwaltet die Stiftung und organisiert die jährliche Preisverleihung.

 

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